

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare für Sven Lehmann</title>
	<atom:link href="http://sven-lehmann.eu/comments/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://sven-lehmann.eu</link>
	<description>Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Mar 2012 17:07:03 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Freiheit der Andersatmenden von P. Wies</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/09/27/die-freiheit-der-andersatmenden/comment-page-1/#comment-419</link>
		<dc:creator>P. Wies</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 17:07:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=127#comment-419</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Lehmann,

obwohl ich weder an Ihrer, noch an der Meinung Ihrer Partei irgendetwas ändern kann, ist es mir doch ein Bedürfnis Ihnen mitzuteilen, dass es Bürger gibt, die durchaus verstanden haben, dass es bei einem totalen Rauchverbot nicht etwa um irgendeinen Nichtraucherschutz geht, sondern um das Überstülpen einer Ideologie und entsprechender Erziehung von rauchenden Menschen. Man folge dem, über Jahrzehnte vorbereiteten Mainstream.

Als Politiker sollten Sie über die Vorgehensweisen und Ziele der WHO informiert sein und die Lobby-Interessen der Pharmazie kennen. Über die Geschäftsinteressen der Pharmaindustrie, deren Vergangenheit und deren Vorgehensweisen brauchen wir nicht diskutieren. Vor diesen Karren wurden Sie gespannt. Welche fatalen Folgen der angebliche Nichtraucherschutz europaweit hat, ist nachzulesen. Somit stellt sich mir die Frage, ob man sich als Politiker nur dort informiert, wo es genehm ist oder sich kein neutrales Urteil über die Auswirkungen der eigenen Politik machen will? Es ist für mich nur schwer vorstellbar, dass die „Grünen“ die Realitäten nicht wahrnehmen können und gebetsmühlenartig die Unwahrheit berichten, wenn erzählt wird, wie problemlos die Rauchverbote in anderen Ländern funktionieren.

Ginge es Ihnen nur darum, Nichtrauchern zusätzlich die Möglichkeit von rauchfreiem Ausgehen zu ermöglichen, so wäre das Thema vom Tisch. 

Realistisch betrachtet spricht nichts dagegen größeren Gaststätten Raucherräume zu gestatten und Wirte von Einraumlokalen selbst entscheiden zu lassen. Der Markt regelt die Angebote dann selbstständig. Schon heute kann jeder Nichtraucher bei Bedarf rauchfrei ausgehen und muss sich tagsüber nirgendwo Zigarettenqualm aussetzen. Faktisch ist Rauchen völlig grundlos überall verboten.

Warum argumentieren Sie mit Wettbewerbsverzerrung, wenn doch angeblich alle rauchfreie Lokale wollen? In der klassischen Bierkneipe ist das definitiv nicht der Fall. Wo ist das Problem den Rauchern diese kleinen Refugien noch zu lassen, wenn es nicht um Umerziehung geht?

Sich auf den Arbeitsschutz zu berufen ist nichts anderes als eine politische Notwendigkeit um das Ganze durchzudrücken. Ansonsten dürften viele Berufe gar nicht mehr ausgeübt werden. Wo ist z. B. der Schutz des Arbeiters auf der Autobahn, der Schutz der Frisöse vor Chemikalien usw.

Kinder- und Jugendschutz in ausgewiesenen Raucherlokalen mit Eintritt über 18 Jahre? Nichts als eine weitere Argumentationskrücke. Kinder verkehren nicht in Kneipen. Das ist eine Tatsache. Es kann doch nicht ernsthaft das Anliegen der „Grünen“ sein, Kindern durch Rauchfreiheit den Zugang zu Bierlokalen zu erleichtern?! Kinder sind im Kindergarten, in der Schule, am Nachmittag mit Freizeitaktivitäten beschäftigt, Treffen Freunde usw. Am Abend liegen sie Bett. Ein Blick in jedes beliebige Bierlokal könnte Ihnen zeigen, welches Publikum dort verkehrt. Jugendliche rauchen wenn sie das wollen, trinken wenn sie das wollen, nehmen Drogen wenn sie das wollen. Mit Ihrem totalen Rauchverbot in Erwachsenenkneipen werden Sie daran nichts ändern. Hier sind die Eltern gefragt, die heute oft genug nicht mehr erziehen wollen oder können. Während oft genug draußen grölende Jugendliche machen was sie wollen, sollen Erwachsenen in ihrem Stammlokal keine Zigarette rauchen. Wie weit sind Sie von der Realität entfernt? Bekommt man die wahren Auswüchse als Politiker nicht mehr mit? Werden die Entscheidungen nur noch hinter verschlossenen Kabinettstüren nach Beratung durch entsprechende Lobbyisten getroffen? Dass auch immer auf die nächste Wahl geschielt wird ist bekannt. Aber selbst Mitglieder Ihrer Partei haben mir persönlich gesagt, dass sie ein totales Rauchverbot für überzogen halten. Meine Güte, die Welt besteht nicht nur aus ökologisch lebenden Menschen. 

Die Passiv-Rauch Lüge (übrigens von den Nationalsozialisten erfunden) entbehrt jeder Grundlage. Als nur ein Beispiel siehe hier: http://www.webnews.de/tag/passivrauchluege%252bc
Seit Gründung der BRD wurde überall stark geraucht. Ausgestorben sind wir jedoch nicht, im Gegenteil, die Lebenserwartung ist kontinuierlich angestiegen. Wo sind die angeblichen Passiv-Rauch Toten? Vielleicht sollten Sie einmal mit einem neutralen Pathologen sprechen. Sie würden staunen, was der Ihnen zu sagen hätte. Ihre Meinung werden Sie beibehalten, dann aber vielleicht mit Realitätswissen im Hintergrund und Sie würden Ihr „Ja“ zum totalen Rauchverbot bewusst wider besseren Wissens befürworten. Das hätte dann wenigstens persönliche Größe.

Ich muss Sie nicht über die großen Probleme unserer Industriegesellschaft informieren. Wie lächerlich klein ist dagegen der Zigarettenrauch in ausgewiesenen Raucherbereichen, den die Menschen entsprechend freiwillig aufsuchen und dem sich jeder Nichtraucher bei Bedarf entziehen kann, falls der Rauch als störend empfunden wird. Wie wir uns sicher einig sind, hat das nichts mit Gesundheitsschutz für Nichtraucher gemein. Diese Dinge sind widerlegt und könnten auch von Politikern recherchiert werden, falls diese das wollen.

Während Kinder auf der ganzen Welt täglich verhungern, in entsetzlichem Elend leben, sexuell missbraucht werden, aus religiösen Motiven verstümmelt oder verheiratet werden, verwahrlosen und und und…machen Sie sich Sorgen um Passiv-Rauchen in Kneipen für Erwachsene und Ihre Gesundheitsministerin Barbara Steffens redet in diesem Zusammenhang von Kinder- und Jugendschutz. Ich hoffe, Sie merken selbst, wie unglaubwürdig das Ganze ist.

Über Jahrzehnte wurde bewusst der Raucher zum Buhmann gemacht. Es erstaunt mich, wie einfach die uninformierten, militanten Nichtraucher zu formen waren und jetzt schreien, als hinge das Wohl der Welt an Rauchfreiheit. Unterstützt von ausgerechnet den „Grünen“. Petra Kelly würde sich im Grabe herumdrehen. Mit Verlaub, aber die einseitige, fast propagandahafte Argumentation einer Barbara Steffens ist kaum noch zu ertragen. Dass politisch gewollt die Bürger aufeinanderhetzt werden erschüttert mich. Erneut wird eine Bevölkerungsgruppe stigmatisiert. Ich glaubte, wir hätten aus unserer Vergangenheit mehr gelernt. Es scheint bei Bedarf erneut zu funktionieren. Welche Auswüchse das angenommen hat, können Sie jederzeit nachlesen. Einfach nur traurig. Es wäre mir ein Anliegen, wenn Sie sich einmal näher mit den militanten Nichtrauchergruppierungen beschäftigen würden. Lesen die die Forderungen von „Pro-Rauchfrei“ und was in deren Foren steht. Solche Leute werden von Ihnen indirekt unterstützt und stark gemacht. 

Dass ausgerechnet die „Grünen“ sich daran beteiligen und das fördern macht mich sprachlos.

Haben Sie es wirklich nötig immer wieder zu erzählen, wie gut ein totales Rauchverbot funktioniert? Über die Realität kann sich jeder Interessierte informieren bzw. vor Ort erleben. Von den üblichen Argumenten abgesehen werden soziale Strukturen zerstört. Ist Ihnen eigentlich bewusst, wie sehr Sie in die Freizeitgestaltung der Menschen eingreifen? Wahrscheinlich nicht.

Am schlimmsten trifft es unsere älteren Mitbürger. Frau Steffens will auch ein totales Rauchverbot in Altenheimen durchsetzen. Dem letzten Zuhause von alten Menschen, die dieses Land einmal aufgebaut haben. Sie werden staunen, aber es gibt auch darunter Raucher. Raus mit Ihnen vor die Tür? Es geht ja so einfach, diese Menschen wehren sich nicht mehr. Der Rollstuhl fahrende, alte Mann draußen im Winter vor der Tür des Altenheims? Ist das wirklich Ihr Wunschbild? Mir sind auch ältere, rauchende Damen bekannt, die früher ab und zu in ein Café gingen und Ansprache suchten. Heute bleiben sie allein Zuhause. Diese Generation nimmt es hin und schreit nicht wie die gezüchteten, militanten Nichtraucher. Ist man darauf stolz?

Auf lange Sicht soll der „Bio-Einheitsmenschen“ geschaffen und alles verboten werden, was bestimmten Lobbyisten genehm ist und ihre Geschäfte fördert. Was als nächstes kommt, ist bekannt. Schauen Sie sich die Pläne der WHO an. Nicht alles was aus New York kommt ist automatisch gut. Auch wenn Deutschland nach dem Krieg eine entsprechende Affinität zu den USA hat. Da Sie noch recht jung sind werden Sie das Ein oder Andere noch selbst erleben und feststellen, wie sehr auch Sie dazu beigetragen haben. Ob man dann noch darauf stolz sein kann, die bunte Vielfalt zerstört und ein Land mit seinen Menschen tot reglementiert zu haben (wir wissen es geht weiter!!!), ist dann eine andere Frage. Manchmal macht es Sinn ein wenig über den aktuellen Tellerrand hinaus zu blicken.  

Es wird die Zeit kommen, da müssen wir uns fragen lassen, warum wir uns nicht um die wirklichen Probleme unsere Welt gekümmert haben, in kleinkariertem Denken versunken sind und Bürger, die seit Jahrzehnten kein Problem miteinander hatten, gegenseitig aufhetzt haben.

Zum Abschluss: Es ist theoretisch die Aufgabe von Politikern eine faire Lösung für alle Bürger zu finden und nicht Ihre persönlichen Idealvorstellungen oder die Wünsche der entsprechenden Lobby  durchzusetzen. Leider wird das oft vergessen.

Alles was extrem ist, war noch nie gut. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Grau ist die Farbe der Wahl. Weisheit und Toleranz kommen leider erst mit den Jahren, wenn man sich nicht mehr beweisen muss und die Mitmenschen als das sieht was sie sind: Persönlichkeiten mit unterschiedlicher Coleur, unterschiedlichen Lebensauffassungen, unterschiedlichen Zielen – und das ist gut so.

Leider sind wir mit unserem Verbotswahn, dem Gesundheitsfanatismus und immer neuen Einschränkungen auf keinem guten Weg. Wenn wir ehrlich miteinander sind, kann es sich nur um Ablenkungsmanöver von den echten, bedrohlichen Probleme handeln. Falls Sie mein Schreiben überhaupt lesen, würde es sich lohnen einmal ehrlich mit sich selbst zu sein und darüber nachzudenken.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Wies</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Lehmann,</p>
<p>obwohl ich weder an Ihrer, noch an der Meinung Ihrer Partei irgendetwas ändern kann, ist es mir doch ein Bedürfnis Ihnen mitzuteilen, dass es Bürger gibt, die durchaus verstanden haben, dass es bei einem totalen Rauchverbot nicht etwa um irgendeinen Nichtraucherschutz geht, sondern um das Überstülpen einer Ideologie und entsprechender Erziehung von rauchenden Menschen. Man folge dem, über Jahrzehnte vorbereiteten Mainstream.</p>
<p>Als Politiker sollten Sie über die Vorgehensweisen und Ziele der WHO informiert sein und die Lobby-Interessen der Pharmazie kennen. Über die Geschäftsinteressen der Pharmaindustrie, deren Vergangenheit und deren Vorgehensweisen brauchen wir nicht diskutieren. Vor diesen Karren wurden Sie gespannt. Welche fatalen Folgen der angebliche Nichtraucherschutz europaweit hat, ist nachzulesen. Somit stellt sich mir die Frage, ob man sich als Politiker nur dort informiert, wo es genehm ist oder sich kein neutrales Urteil über die Auswirkungen der eigenen Politik machen will? Es ist für mich nur schwer vorstellbar, dass die „Grünen“ die Realitäten nicht wahrnehmen können und gebetsmühlenartig die Unwahrheit berichten, wenn erzählt wird, wie problemlos die Rauchverbote in anderen Ländern funktionieren.</p>
<p>Ginge es Ihnen nur darum, Nichtrauchern zusätzlich die Möglichkeit von rauchfreiem Ausgehen zu ermöglichen, so wäre das Thema vom Tisch. </p>
<p>Realistisch betrachtet spricht nichts dagegen größeren Gaststätten Raucherräume zu gestatten und Wirte von Einraumlokalen selbst entscheiden zu lassen. Der Markt regelt die Angebote dann selbstständig. Schon heute kann jeder Nichtraucher bei Bedarf rauchfrei ausgehen und muss sich tagsüber nirgendwo Zigarettenqualm aussetzen. Faktisch ist Rauchen völlig grundlos überall verboten.</p>
<p>Warum argumentieren Sie mit Wettbewerbsverzerrung, wenn doch angeblich alle rauchfreie Lokale wollen? In der klassischen Bierkneipe ist das definitiv nicht der Fall. Wo ist das Problem den Rauchern diese kleinen Refugien noch zu lassen, wenn es nicht um Umerziehung geht?</p>
<p>Sich auf den Arbeitsschutz zu berufen ist nichts anderes als eine politische Notwendigkeit um das Ganze durchzudrücken. Ansonsten dürften viele Berufe gar nicht mehr ausgeübt werden. Wo ist z. B. der Schutz des Arbeiters auf der Autobahn, der Schutz der Frisöse vor Chemikalien usw.</p>
<p>Kinder- und Jugendschutz in ausgewiesenen Raucherlokalen mit Eintritt über 18 Jahre? Nichts als eine weitere Argumentationskrücke. Kinder verkehren nicht in Kneipen. Das ist eine Tatsache. Es kann doch nicht ernsthaft das Anliegen der „Grünen“ sein, Kindern durch Rauchfreiheit den Zugang zu Bierlokalen zu erleichtern?! Kinder sind im Kindergarten, in der Schule, am Nachmittag mit Freizeitaktivitäten beschäftigt, Treffen Freunde usw. Am Abend liegen sie Bett. Ein Blick in jedes beliebige Bierlokal könnte Ihnen zeigen, welches Publikum dort verkehrt. Jugendliche rauchen wenn sie das wollen, trinken wenn sie das wollen, nehmen Drogen wenn sie das wollen. Mit Ihrem totalen Rauchverbot in Erwachsenenkneipen werden Sie daran nichts ändern. Hier sind die Eltern gefragt, die heute oft genug nicht mehr erziehen wollen oder können. Während oft genug draußen grölende Jugendliche machen was sie wollen, sollen Erwachsenen in ihrem Stammlokal keine Zigarette rauchen. Wie weit sind Sie von der Realität entfernt? Bekommt man die wahren Auswüchse als Politiker nicht mehr mit? Werden die Entscheidungen nur noch hinter verschlossenen Kabinettstüren nach Beratung durch entsprechende Lobbyisten getroffen? Dass auch immer auf die nächste Wahl geschielt wird ist bekannt. Aber selbst Mitglieder Ihrer Partei haben mir persönlich gesagt, dass sie ein totales Rauchverbot für überzogen halten. Meine Güte, die Welt besteht nicht nur aus ökologisch lebenden Menschen. </p>
<p>Die Passiv-Rauch Lüge (übrigens von den Nationalsozialisten erfunden) entbehrt jeder Grundlage. Als nur ein Beispiel siehe hier: <a href="http://www.webnews.de/tag/passivrauchluege%252bc" rel="nofollow">http://www.webnews.de/tag/passivrauchluege%252bc</a><br />
Seit Gründung der BRD wurde überall stark geraucht. Ausgestorben sind wir jedoch nicht, im Gegenteil, die Lebenserwartung ist kontinuierlich angestiegen. Wo sind die angeblichen Passiv-Rauch Toten? Vielleicht sollten Sie einmal mit einem neutralen Pathologen sprechen. Sie würden staunen, was der Ihnen zu sagen hätte. Ihre Meinung werden Sie beibehalten, dann aber vielleicht mit Realitätswissen im Hintergrund und Sie würden Ihr „Ja“ zum totalen Rauchverbot bewusst wider besseren Wissens befürworten. Das hätte dann wenigstens persönliche Größe.</p>
<p>Ich muss Sie nicht über die großen Probleme unserer Industriegesellschaft informieren. Wie lächerlich klein ist dagegen der Zigarettenrauch in ausgewiesenen Raucherbereichen, den die Menschen entsprechend freiwillig aufsuchen und dem sich jeder Nichtraucher bei Bedarf entziehen kann, falls der Rauch als störend empfunden wird. Wie wir uns sicher einig sind, hat das nichts mit Gesundheitsschutz für Nichtraucher gemein. Diese Dinge sind widerlegt und könnten auch von Politikern recherchiert werden, falls diese das wollen.</p>
<p>Während Kinder auf der ganzen Welt täglich verhungern, in entsetzlichem Elend leben, sexuell missbraucht werden, aus religiösen Motiven verstümmelt oder verheiratet werden, verwahrlosen und und und…machen Sie sich Sorgen um Passiv-Rauchen in Kneipen für Erwachsene und Ihre Gesundheitsministerin Barbara Steffens redet in diesem Zusammenhang von Kinder- und Jugendschutz. Ich hoffe, Sie merken selbst, wie unglaubwürdig das Ganze ist.</p>
<p>Über Jahrzehnte wurde bewusst der Raucher zum Buhmann gemacht. Es erstaunt mich, wie einfach die uninformierten, militanten Nichtraucher zu formen waren und jetzt schreien, als hinge das Wohl der Welt an Rauchfreiheit. Unterstützt von ausgerechnet den „Grünen“. Petra Kelly würde sich im Grabe herumdrehen. Mit Verlaub, aber die einseitige, fast propagandahafte Argumentation einer Barbara Steffens ist kaum noch zu ertragen. Dass politisch gewollt die Bürger aufeinanderhetzt werden erschüttert mich. Erneut wird eine Bevölkerungsgruppe stigmatisiert. Ich glaubte, wir hätten aus unserer Vergangenheit mehr gelernt. Es scheint bei Bedarf erneut zu funktionieren. Welche Auswüchse das angenommen hat, können Sie jederzeit nachlesen. Einfach nur traurig. Es wäre mir ein Anliegen, wenn Sie sich einmal näher mit den militanten Nichtrauchergruppierungen beschäftigen würden. Lesen die die Forderungen von „Pro-Rauchfrei“ und was in deren Foren steht. Solche Leute werden von Ihnen indirekt unterstützt und stark gemacht. </p>
<p>Dass ausgerechnet die „Grünen“ sich daran beteiligen und das fördern macht mich sprachlos.</p>
<p>Haben Sie es wirklich nötig immer wieder zu erzählen, wie gut ein totales Rauchverbot funktioniert? Über die Realität kann sich jeder Interessierte informieren bzw. vor Ort erleben. Von den üblichen Argumenten abgesehen werden soziale Strukturen zerstört. Ist Ihnen eigentlich bewusst, wie sehr Sie in die Freizeitgestaltung der Menschen eingreifen? Wahrscheinlich nicht.</p>
<p>Am schlimmsten trifft es unsere älteren Mitbürger. Frau Steffens will auch ein totales Rauchverbot in Altenheimen durchsetzen. Dem letzten Zuhause von alten Menschen, die dieses Land einmal aufgebaut haben. Sie werden staunen, aber es gibt auch darunter Raucher. Raus mit Ihnen vor die Tür? Es geht ja so einfach, diese Menschen wehren sich nicht mehr. Der Rollstuhl fahrende, alte Mann draußen im Winter vor der Tür des Altenheims? Ist das wirklich Ihr Wunschbild? Mir sind auch ältere, rauchende Damen bekannt, die früher ab und zu in ein Café gingen und Ansprache suchten. Heute bleiben sie allein Zuhause. Diese Generation nimmt es hin und schreit nicht wie die gezüchteten, militanten Nichtraucher. Ist man darauf stolz?</p>
<p>Auf lange Sicht soll der „Bio-Einheitsmenschen“ geschaffen und alles verboten werden, was bestimmten Lobbyisten genehm ist und ihre Geschäfte fördert. Was als nächstes kommt, ist bekannt. Schauen Sie sich die Pläne der WHO an. Nicht alles was aus New York kommt ist automatisch gut. Auch wenn Deutschland nach dem Krieg eine entsprechende Affinität zu den USA hat. Da Sie noch recht jung sind werden Sie das Ein oder Andere noch selbst erleben und feststellen, wie sehr auch Sie dazu beigetragen haben. Ob man dann noch darauf stolz sein kann, die bunte Vielfalt zerstört und ein Land mit seinen Menschen tot reglementiert zu haben (wir wissen es geht weiter!!!), ist dann eine andere Frage. Manchmal macht es Sinn ein wenig über den aktuellen Tellerrand hinaus zu blicken.  </p>
<p>Es wird die Zeit kommen, da müssen wir uns fragen lassen, warum wir uns nicht um die wirklichen Probleme unsere Welt gekümmert haben, in kleinkariertem Denken versunken sind und Bürger, die seit Jahrzehnten kein Problem miteinander hatten, gegenseitig aufhetzt haben.</p>
<p>Zum Abschluss: Es ist theoretisch die Aufgabe von Politikern eine faire Lösung für alle Bürger zu finden und nicht Ihre persönlichen Idealvorstellungen oder die Wünsche der entsprechenden Lobby  durchzusetzen. Leider wird das oft vergessen.</p>
<p>Alles was extrem ist, war noch nie gut. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Grau ist die Farbe der Wahl. Weisheit und Toleranz kommen leider erst mit den Jahren, wenn man sich nicht mehr beweisen muss und die Mitmenschen als das sieht was sie sind: Persönlichkeiten mit unterschiedlicher Coleur, unterschiedlichen Lebensauffassungen, unterschiedlichen Zielen – und das ist gut so.</p>
<p>Leider sind wir mit unserem Verbotswahn, dem Gesundheitsfanatismus und immer neuen Einschränkungen auf keinem guten Weg. Wenn wir ehrlich miteinander sind, kann es sich nur um Ablenkungsmanöver von den echten, bedrohlichen Probleme handeln. Falls Sie mein Schreiben überhaupt lesen, würde es sich lohnen einmal ehrlich mit sich selbst zu sein und darüber nachzudenken.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Petra Wies</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Freiheit der Andersatmenden von Tobias Hanninger</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/09/27/die-freiheit-der-andersatmenden/comment-page-1/#comment-367</link>
		<dc:creator>Tobias Hanninger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 20:48:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=127#comment-367</guid>
		<description>Ein Artikel, der mir sehr zu denken gibt. Bravo!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel, der mir sehr zu denken gibt. Bravo!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Freiheit der Andersatmenden von Freedom11</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/09/27/die-freiheit-der-andersatmenden/comment-page-1/#comment-346</link>
		<dc:creator>Freedom11</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 18:59:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=127#comment-346</guid>
		<description>Die selbe Propaganda, die damals in Bayern verwendet wurde. Man könnte beinahe meinen, dass Herr Lehmann den Indianer aus Bayern als Berater hätte?!

Herr Lehmann haben Sie selbst auch einmal nachrecherchiert?

In Italien gibt es eine Ausnahmeregelung und - es funktioniert tatsächlich wunderbar!

Die Herzinfarktraten gingen bereits VOR Einführung der Rauchverbote zurück - teilweise sogar mehr als NACH dessen Einführung!

In Bayern gab es aufgrund des Rauchverbotes ganz massive Umsatzrückgänge! Dies ist hier nachzulesen:
http://www.freiheit-toleranz.de/getfile.php?id=539

Und das Herr Lehmann ist doch der Scherz des Jahrhunderts:
&quot;Wir GRÜNE sind seit jeher die Partei der persönlichen Freiheit und der Selbstbestimmung.&quot;

Wenn heute der 1. April wäre, würde ich es ja beinahe noch verstehen. Aber so??

Hat nicht auch jeder Nichtraucher die persönliche Freiheit sich &quot;seine&quot; gewünschte Gaststätte auszusuchen? Wo bleibt da die Selbstbestimmung? Ein Rauchverbot - staatlich verordnet - unterstützt von den &quot;Grünen&quot; hat nichts - aber auch gar nichts mit persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung zu tun!

Die einzige richtige Lösung ist die Wahlfreiheit für die Wirte mit Kennzeichnungspflicht als Zugeständnis für die Nichtraucher, die Passivrauch als Belästigung empfinden.

Und noch etwas, Herr Lehmann. Haben Sie sich einmal die Studien zum Passivrauch angesehen? Wissen Sie WIRKLICH um die Schädlichkeit? Ich glaube kaum!

Als Landesvorsitzender von NRW halte ich es als IHRE Pflicht, sich VOR Veröffentlichung solcher Artikel zu informieren! Alles andere ist unglaubwürdig!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die selbe Propaganda, die damals in Bayern verwendet wurde. Man könnte beinahe meinen, dass Herr Lehmann den Indianer aus Bayern als Berater hätte?!</p>
<p>Herr Lehmann haben Sie selbst auch einmal nachrecherchiert?</p>
<p>In Italien gibt es eine Ausnahmeregelung und &#8211; es funktioniert tatsächlich wunderbar!</p>
<p>Die Herzinfarktraten gingen bereits VOR Einführung der Rauchverbote zurück &#8211; teilweise sogar mehr als NACH dessen Einführung!</p>
<p>In Bayern gab es aufgrund des Rauchverbotes ganz massive Umsatzrückgänge! Dies ist hier nachzulesen:<br />
<a href="http://www.freiheit-toleranz.de/getfile.php?id=539" rel="nofollow">http://www.freiheit-toleranz.de/getfile.php?id=539</a></p>
<p>Und das Herr Lehmann ist doch der Scherz des Jahrhunderts:<br />
&#8220;Wir GRÜNE sind seit jeher die Partei der persönlichen Freiheit und der Selbstbestimmung.&#8221;</p>
<p>Wenn heute der 1. April wäre, würde ich es ja beinahe noch verstehen. Aber so??</p>
<p>Hat nicht auch jeder Nichtraucher die persönliche Freiheit sich &#8220;seine&#8221; gewünschte Gaststätte auszusuchen? Wo bleibt da die Selbstbestimmung? Ein Rauchverbot &#8211; staatlich verordnet &#8211; unterstützt von den &#8220;Grünen&#8221; hat nichts &#8211; aber auch gar nichts mit persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung zu tun!</p>
<p>Die einzige richtige Lösung ist die Wahlfreiheit für die Wirte mit Kennzeichnungspflicht als Zugeständnis für die Nichtraucher, die Passivrauch als Belästigung empfinden.</p>
<p>Und noch etwas, Herr Lehmann. Haben Sie sich einmal die Studien zum Passivrauch angesehen? Wissen Sie WIRKLICH um die Schädlichkeit? Ich glaube kaum!</p>
<p>Als Landesvorsitzender von NRW halte ich es als IHRE Pflicht, sich VOR Veröffentlichung solcher Artikel zu informieren! Alles andere ist unglaubwürdig!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Freiheit der Andersatmenden von Stefan</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/09/27/die-freiheit-der-andersatmenden/comment-page-1/#comment-337</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 13:23:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=127#comment-337</guid>
		<description>Aktuelle Zahlen aus Bayern: glaubt man den Rauhverfechtern hätte ja kein einziges Bier verkauft, und niemand mehr das Oktoberfest besuchen dürfen, doch die Realität sieht anders aus: neuer Rekord beim Bierabsatz und bei den Besucherzahlen, die Wirte sprachen von einer fantastischen Wiesn. Selbst die Maßkrugschlägereien sind zurückgegangen. 

Alles also nur Dampfplauderei gegen das Rauchverbot, ist es einmal da, stört es niemanden., im Gegenteil.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle Zahlen aus Bayern: glaubt man den Rauhverfechtern hätte ja kein einziges Bier verkauft, und niemand mehr das Oktoberfest besuchen dürfen, doch die Realität sieht anders aus: neuer Rekord beim Bierabsatz und bei den Besucherzahlen, die Wirte sprachen von einer fantastischen Wiesn. Selbst die Maßkrugschlägereien sind zurückgegangen. </p>
<p>Alles also nur Dampfplauderei gegen das Rauchverbot, ist es einmal da, stört es niemanden., im Gegenteil.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Freiheit der Andersatmenden von Links anne Ruhr (29.09.2011) » Pottblog</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/09/27/die-freiheit-der-andersatmenden/comment-page-1/#comment-332</link>
		<dc:creator>Links anne Ruhr (29.09.2011) » Pottblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 05:55:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=127#comment-332</guid>
		<description>[...] Die Freiheit der Andersatmenden (Sven Lehmann) &#8211; Der gr&#252;ne Landesvorsitzende begr&#252;ndet den Vorsto&#223; der Gr&#252;nen NRW zu rauchfreien Gastst&#228;tten in Nordrhein-Westfalen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Freiheit der Andersatmenden (Sven Lehmann) &#8211; Der gr&uuml;ne Landesvorsitzende begr&uuml;ndet den Vorsto&szlig; der Gr&uuml;nen NRW zu rauchfreien Gastst&auml;tten in Nordrhein-Westfalen. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Freiheit der Andersatmenden von Stefan</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/09/27/die-freiheit-der-andersatmenden/comment-page-1/#comment-331</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 14:00:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=127#comment-331</guid>
		<description>lieber Dietmar,

warum möchten Sie erwachsenen (!) Menschen, die für sich die freie Entscheidung getroffen haben, nicht rauchen wollen, diese Freiheit nehmen und sie aus Lokalen verbannen? mit welchem Recht?

Wo also wird bei einem Rauchverbot, das lediglich an Arbeitsplätzen (Büros, Kneipen, Bars) also jemandem etwas vorgeschrieben?

Plädieren sie auch für das &quot;eigenverantwortliche&quot; trinken am Steuer, weil &quot;der Staat sich dort nicht einmischen sollte&quot; und weil die Autos ja dem Autofahrer gehören (er ergo machen kann was er will, auch wenn es andere schädigt)?

Ich kann dieses Nein-Sagen und Opponieren des opponierens wegen nicht verstehen, klar wäre eine Regelung ohne Staat besser, die wurde ja aber seit 10 Jahren von den Rauchern ohne Kompromissangebote rauchend torpediert. Danach wurden freiwillige Angebote gemacht, teilweise Gesetze, Apelle - alles hat nicht funktioniert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber Dietmar,</p>
<p>warum möchten Sie erwachsenen (!) Menschen, die für sich die freie Entscheidung getroffen haben, nicht rauchen wollen, diese Freiheit nehmen und sie aus Lokalen verbannen? mit welchem Recht?</p>
<p>Wo also wird bei einem Rauchverbot, das lediglich an Arbeitsplätzen (Büros, Kneipen, Bars) also jemandem etwas vorgeschrieben?</p>
<p>Plädieren sie auch für das &#8220;eigenverantwortliche&#8221; trinken am Steuer, weil &#8220;der Staat sich dort nicht einmischen sollte&#8221; und weil die Autos ja dem Autofahrer gehören (er ergo machen kann was er will, auch wenn es andere schädigt)?</p>
<p>Ich kann dieses Nein-Sagen und Opponieren des opponierens wegen nicht verstehen, klar wäre eine Regelung ohne Staat besser, die wurde ja aber seit 10 Jahren von den Rauchern ohne Kompromissangebote rauchend torpediert. Danach wurden freiwillige Angebote gemacht, teilweise Gesetze, Apelle &#8211; alles hat nicht funktioniert!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Freiheit der Andersatmenden von Stefan</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/09/27/die-freiheit-der-andersatmenden/comment-page-1/#comment-329</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 10:16:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=127#comment-329</guid>
		<description>Ganz klar: ein Rauchverbot in allen Gaststätten ist nicht nur im Sinne der Wirte begrüßenswert (weil keine Umbaukosten mehr entstehen, weil der Wirt sich vor dem Gast nicht mehr rechtfertigen muss, sondern auf das Gesetz verweisen kann, und weil all diejenigen Wirte, die bisher keine Ausnahme erhielten - während anderswo geraucht werden durfte - von der Wettbewerbsgleichheit profitieren), sondern folgt nur der längst akzeptierten Regelung aus Norwegen, Irland, Italien, Bayern &amp; Co. Dort wird gefeiert, auf dem Oktoberfest wurden die Festzekte schon früh wegen Überfüllung geschlossen, und selbst die Raucher ziehen mit, ebe weil es Klarheit gibt. Klar, dass das Verständnis nicht da ist, wenn in einer 75qm-Kneipe geraucht werden darf, bei 74qm nicht.

Die Zahlen des statistischen Landesamtes in Bayern im Vergleich zu den Zahlen aus NRW zeigen, dass die Umsätze nach dem Rauchverbot in Bayern um 4% stiegen, in NRW mit vielen Ausnahmen in dewn Kneipen sanken sie um 3%.

Die willkürlichen Ausnahmeregelungen sind typisch deutsch und bürokratisch - eine generelle Regel schafft Klarheit, schadet niemandem (Ja, auch die Gäste kleiner Kneipen kommen nicht zum rauchen dorthin, sondern zum Bier trinken und Freunde treffen), und folgt den weltoffenen Regelung die im Ausland schon funktionieren. Das Rauchverbot ist Provinziell und gescheitert und war ein misslungenes Experiment.

Es geht nicht darum das rauchen zu verbieten, dies kann jeder tun wie er möchte, es geht darum denjenigen, die sich frei entschieden haben nicht rauchen zu wollen, eben diese Freiheit zu geben.

Zur oft unsachlichen und Untergangsähnlichen Diskussionen in den Medien: als 2008 der Einraumkneipenwirt vor dem BVerG klagte, weil in Nebenräumen das rauchen erlaubt war, er aber nur einen Raum zur Verfügung hatte, und, &quot;ohne das rauchen seine Existenz verlieren&quot; würde, musste 10 Monate danach seine Kneipe mangels Gästen schliessen. Das rauchen war erlaubt...

Gleiches Recht für alle Wirte!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz klar: ein Rauchverbot in allen Gaststätten ist nicht nur im Sinne der Wirte begrüßenswert (weil keine Umbaukosten mehr entstehen, weil der Wirt sich vor dem Gast nicht mehr rechtfertigen muss, sondern auf das Gesetz verweisen kann, und weil all diejenigen Wirte, die bisher keine Ausnahme erhielten &#8211; während anderswo geraucht werden durfte &#8211; von der Wettbewerbsgleichheit profitieren), sondern folgt nur der längst akzeptierten Regelung aus Norwegen, Irland, Italien, Bayern &amp; Co. Dort wird gefeiert, auf dem Oktoberfest wurden die Festzekte schon früh wegen Überfüllung geschlossen, und selbst die Raucher ziehen mit, ebe weil es Klarheit gibt. Klar, dass das Verständnis nicht da ist, wenn in einer 75qm-Kneipe geraucht werden darf, bei 74qm nicht.</p>
<p>Die Zahlen des statistischen Landesamtes in Bayern im Vergleich zu den Zahlen aus NRW zeigen, dass die Umsätze nach dem Rauchverbot in Bayern um 4% stiegen, in NRW mit vielen Ausnahmen in dewn Kneipen sanken sie um 3%.</p>
<p>Die willkürlichen Ausnahmeregelungen sind typisch deutsch und bürokratisch &#8211; eine generelle Regel schafft Klarheit, schadet niemandem (Ja, auch die Gäste kleiner Kneipen kommen nicht zum rauchen dorthin, sondern zum Bier trinken und Freunde treffen), und folgt den weltoffenen Regelung die im Ausland schon funktionieren. Das Rauchverbot ist Provinziell und gescheitert und war ein misslungenes Experiment.</p>
<p>Es geht nicht darum das rauchen zu verbieten, dies kann jeder tun wie er möchte, es geht darum denjenigen, die sich frei entschieden haben nicht rauchen zu wollen, eben diese Freiheit zu geben.</p>
<p>Zur oft unsachlichen und Untergangsähnlichen Diskussionen in den Medien: als 2008 der Einraumkneipenwirt vor dem BVerG klagte, weil in Nebenräumen das rauchen erlaubt war, er aber nur einen Raum zur Verfügung hatte, und, &#8220;ohne das rauchen seine Existenz verlieren&#8221; würde, musste 10 Monate danach seine Kneipe mangels Gästen schliessen. Das rauchen war erlaubt&#8230;</p>
<p>Gleiches Recht für alle Wirte!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Freiheit der Andersatmenden von Dietmar Blum</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/09/27/die-freiheit-der-andersatmenden/comment-page-1/#comment-328</link>
		<dc:creator>Dietmar Blum</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 10:00:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=127#comment-328</guid>
		<description>Woher nehmen Sie die Chupze, einem mündigen Bürger und erwachsenem Menschen im Gouvernantenstil vorzuschreiben, wie er sein Leben gestaltet?
Ich persönlich, 62j. und seit über 40 Jahren Nichtraucher,lasse mir nicht von irgendwelchen, hergelaufenen Polithanseln vorschreiben, wie ich mein Leben einrichte.
Ein deutlich als Raucherkneipe gekennzeichnetes Lokal dürfte dem Nichtraucher genügen, zu entscheiden, ob er es aufsucht oder nicht.
Ich habe die Schnauze gestrichen voll von unerwünschten Gängeleien seitens Politkaspern, mein Leben zu beeinzuflussen:
ICH lasse mir nicht vorschreiben, wie ich meine Wohnung beleuchte, welches Fahrzeug ich fahre oder welche Energieform ich nutze.
Und noch etwas fürs Poesiealbum:
Im Gegensatz zu Ihnen, trage ich vollgänzlich die Verantwortung für mein Tun...finanziell wie evtl. strafrechtlich.
Sie aber verstecken sich hinter der Luftblase und Politfloskel der &quot;politischen Verantwortung&quot;, was nichts anderes bedeutet, daß Sie bestenfalls zurücktreten und keinen weiteren Schaden mehr anrichten können. Dorthin wieder verschwinden, woher Sie kamen und letztendlich auch hin gehören: IN DER BEDEUTUNGSLOSIGKEIT.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Woher nehmen Sie die Chupze, einem mündigen Bürger und erwachsenem Menschen im Gouvernantenstil vorzuschreiben, wie er sein Leben gestaltet?<br />
Ich persönlich, 62j. und seit über 40 Jahren Nichtraucher,lasse mir nicht von irgendwelchen, hergelaufenen Polithanseln vorschreiben, wie ich mein Leben einrichte.<br />
Ein deutlich als Raucherkneipe gekennzeichnetes Lokal dürfte dem Nichtraucher genügen, zu entscheiden, ob er es aufsucht oder nicht.<br />
Ich habe die Schnauze gestrichen voll von unerwünschten Gängeleien seitens Politkaspern, mein Leben zu beeinzuflussen:<br />
ICH lasse mir nicht vorschreiben, wie ich meine Wohnung beleuchte, welches Fahrzeug ich fahre oder welche Energieform ich nutze.<br />
Und noch etwas fürs Poesiealbum:<br />
Im Gegensatz zu Ihnen, trage ich vollgänzlich die Verantwortung für mein Tun&#8230;finanziell wie evtl. strafrechtlich.<br />
Sie aber verstecken sich hinter der Luftblase und Politfloskel der &#8220;politischen Verantwortung&#8221;, was nichts anderes bedeutet, daß Sie bestenfalls zurücktreten und keinen weiteren Schaden mehr anrichten können. Dorthin wieder verschwinden, woher Sie kamen und letztendlich auch hin gehören: IN DER BEDEUTUNGSLOSIGKEIT.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wespennest Karfreitag von Klaus Ruppert</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/04/15/wespennest-karfreitag/comment-page-1/#comment-161</link>
		<dc:creator>Klaus Ruppert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 20:08:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=114#comment-161</guid>
		<description>Zu dem Thema &quot;Karfreitagsruhe&quot; hat der Generalanzeiger einen ziemlich fiesen Kommentar abgegeben. Einige Tage später wurde folgender Leserbrief von mir abgedruckt:

&quot;Für schäbig halte ich nicht den Vorstoß Herrn Lehmanns, die besondere Karfreitagsruhe zur Diskussion zu stellen, sondern den Tonfall, mit dem Herr Schmidt dies kommentiert. Inhaltlich stimme ich Herrn Schmidt in einem Punkt zu: Gemeinsame Stunden der Ruhe und Besinnung sind sehr wichtig, eine Erkenntnis, die man mit oder ohne religiöse Begründung teilen kann. Deswegen verfolge ich seit Jahren alle Bestrebungen zur Aufweichung des sonntäglichen Ladenschlusses mit Skepsis. In der Verteidigung dieser Errungenschaft treffen sich Christen, Humanisten, Gewerkschaftler und andere. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn es in unserer Gesellschaft einen Konsens über bestimmte Zeiten gäbe, in denen weitergehende Einschränkungen gelten sollen. Aber: Meines Erachtens gibt es diesen Konsens nicht mehr. Die Mehrzahl unserer Mitbürger verbindet mit dem Karfreitag nicht mehr oder weniger als mit jedem anderen arbeitsfreien Tag. Dass diejenigen, die in der christlichen Tradition stärker verwurzelt sind, diese Tatsache bedauern, ist verständlich. Sie sollten aber nicht den Überbringer der schlechten Nachricht für deren Inhalt strafen. Herr Schmidt sollte akzeptieren, dass es zur Frage der Karfreitagsruhe auch andere Meinungen als seine gibt. Er muss sie ja nicht teilen, kann sie gern auch kritisieren, aber sie als schäbig abzuwerten und Herrn Lehmann zu unterstellen, er wolle sich durch Tabubruch bekannt machen, ist eine arg billige Argumentationsweise.&quot;

Klaus Ruppert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem Thema &#8220;Karfreitagsruhe&#8221; hat der Generalanzeiger einen ziemlich fiesen Kommentar abgegeben. Einige Tage später wurde folgender Leserbrief von mir abgedruckt:</p>
<p>&#8220;Für schäbig halte ich nicht den Vorstoß Herrn Lehmanns, die besondere Karfreitagsruhe zur Diskussion zu stellen, sondern den Tonfall, mit dem Herr Schmidt dies kommentiert. Inhaltlich stimme ich Herrn Schmidt in einem Punkt zu: Gemeinsame Stunden der Ruhe und Besinnung sind sehr wichtig, eine Erkenntnis, die man mit oder ohne religiöse Begründung teilen kann. Deswegen verfolge ich seit Jahren alle Bestrebungen zur Aufweichung des sonntäglichen Ladenschlusses mit Skepsis. In der Verteidigung dieser Errungenschaft treffen sich Christen, Humanisten, Gewerkschaftler und andere. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn es in unserer Gesellschaft einen Konsens über bestimmte Zeiten gäbe, in denen weitergehende Einschränkungen gelten sollen. Aber: Meines Erachtens gibt es diesen Konsens nicht mehr. Die Mehrzahl unserer Mitbürger verbindet mit dem Karfreitag nicht mehr oder weniger als mit jedem anderen arbeitsfreien Tag. Dass diejenigen, die in der christlichen Tradition stärker verwurzelt sind, diese Tatsache bedauern, ist verständlich. Sie sollten aber nicht den Überbringer der schlechten Nachricht für deren Inhalt strafen. Herr Schmidt sollte akzeptieren, dass es zur Frage der Karfreitagsruhe auch andere Meinungen als seine gibt. Er muss sie ja nicht teilen, kann sie gern auch kritisieren, aber sie als schäbig abzuwerten und Herrn Lehmann zu unterstellen, er wolle sich durch Tabubruch bekannt machen, ist eine arg billige Argumentationsweise.&#8221;</p>
<p>Klaus Ruppert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wespennest Karfreitag von Gerhardt Haag</title>
		<link>http://sven-lehmann.eu/2011/04/15/wespennest-karfreitag/comment-page-1/#comment-157</link>
		<dc:creator>Gerhardt Haag</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 17:25:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sven-lehmann.eu/?p=114#comment-157</guid>
		<description>Den folgenden Leserbrief habe ich am 15.4. an die Kölnische Rundschau geschickt, den diese auch am 18.4. abgedruckt hat. Er bezieht sich auf den Kommentar, den der Redakteur Herr Schmidt zu dem Vorgang geschrieben hatte. Ich stieß heute auf diesen blog und bringe meine Gedanken, wenn auch spät..., hier gerne ein.

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Schmidt,

ich finde den Vorstoß von Herrn Lehmann sehr gut - und er ist ja nicht der Erste, nicht der Einzige und wird auch nicht der Letzte sein. Deshalb geht aber weder &quot;das Abendland&quot; unter noch muß man ihn persönlich derart angreifen, wie Sie, Herr Schmidt, dies tun. Das ist völlig unsachlich und macht ihre vorgetragene Position in der Frage ziemlich wertlos - und scheint mir nicht minder schäbig als wie Sie das Herrn Lehmann unterstellen.

Niemand, tatsächlich niemand, wird am Karfreitag gezwungen, sich wo auch immer amüsieren zu müssen. Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten 30, 40 Jahren ziemlich differenziert und individualisiert, was die unterschiedlichen Lebensstile betrifft. Und eben auch was Fragen der religiösen Gebundenheit und Ungebundenheit betrifft. Nicht nur, dass in Deutschland Menschen fast aller Glaubensrichtungen, die es auf der Welt gibt, leben - auch ist Deutschland ein laizistischer Staat mit einer Verfassung, die explizit die Religionsfreiheit beinhaltet. Das bedeutet aber eben auch, dass das Recht, keiner Religion angehören (zu müssen), verfassungsrechtlich geschützt ist.

Sie, Herr Schmidt, bauen mit dem Horrorszenario &quot;Rosenmontagsumzüge am 1. Weihnachtsfeiertag&quot; einen Popanz auf, dessen innere Logik auch nicht stimmt: logisch wäre in Ihrere Argumentationskette doch die Angst vor dem Ruf nach Abschaffung des Rosenmontagszugs überhaupt, denn auch er geht ja auf christliche Traditionen zurück - wenn auch als Verballhornung der christlichen und militärischen Umzüge.

&quot;Gemeinsame Stunden der Ruhe und Besinnung&quot; schaffen sich die Menschen, die das gemeinsam auch wollen, aller Orten und zu den jeweils gewünschten Zeiten. Und das ist auch gut so! Manche Menschen finden in der Kirche, in der Moschee, im Tempel den dafür richtigen und für sie stimmigen Ort - manche Menschen aber auch woanders: zuhause, in der Natur, im Museum, im Konzert oder Theater.

A propos Theaterveranstaltungen an Karfreitag: wenn die Schauspielerinnen und Schauspieler auch an diesem Feiertag spielen wollen und wenn Besucherinnen und Besucher das angebotene Stück just an diesem Abend sehen wollen - was spricht da noch für ein Verbot?? Das schadet doch niemandem und stört keinen Menschen, der an diesem Abend sich besinnen und seinem Glauben frönen will! Das geht doch alles prima nebeneinander her! Die Grenze ist doch da, wo jemand gezwungen werden soll a) zu einem bestimmten Gott oder bestimmten Göttern beten zu sollen (wie im &quot;Gottesstaat&quot; Iran bspws.) oder b) gegen seinen Willen ein Theaterstück spielen oder es sich ansehen zu müssen.

Ich habe großes Vertrauen in die Menschen, dass sie sich den für sie stimmigen Weg schon suchen und ihn (immer wieder) auch finden. In diesem Sinne: weg von kirchlicher Bevormundung - hin zu freier Lebensentscheidung.

Gerhardt Haag, Köln-Nippes</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den folgenden Leserbrief habe ich am 15.4. an die Kölnische Rundschau geschickt, den diese auch am 18.4. abgedruckt hat. Er bezieht sich auf den Kommentar, den der Redakteur Herr Schmidt zu dem Vorgang geschrieben hatte. Ich stieß heute auf diesen blog und bringe meine Gedanken, wenn auch spät&#8230;, hier gerne ein.</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
sehr geehrter Herr Schmidt,</p>
<p>ich finde den Vorstoß von Herrn Lehmann sehr gut &#8211; und er ist ja nicht der Erste, nicht der Einzige und wird auch nicht der Letzte sein. Deshalb geht aber weder &#8220;das Abendland&#8221; unter noch muß man ihn persönlich derart angreifen, wie Sie, Herr Schmidt, dies tun. Das ist völlig unsachlich und macht ihre vorgetragene Position in der Frage ziemlich wertlos &#8211; und scheint mir nicht minder schäbig als wie Sie das Herrn Lehmann unterstellen.</p>
<p>Niemand, tatsächlich niemand, wird am Karfreitag gezwungen, sich wo auch immer amüsieren zu müssen. Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten 30, 40 Jahren ziemlich differenziert und individualisiert, was die unterschiedlichen Lebensstile betrifft. Und eben auch was Fragen der religiösen Gebundenheit und Ungebundenheit betrifft. Nicht nur, dass in Deutschland Menschen fast aller Glaubensrichtungen, die es auf der Welt gibt, leben &#8211; auch ist Deutschland ein laizistischer Staat mit einer Verfassung, die explizit die Religionsfreiheit beinhaltet. Das bedeutet aber eben auch, dass das Recht, keiner Religion angehören (zu müssen), verfassungsrechtlich geschützt ist.</p>
<p>Sie, Herr Schmidt, bauen mit dem Horrorszenario &#8220;Rosenmontagsumzüge am 1. Weihnachtsfeiertag&#8221; einen Popanz auf, dessen innere Logik auch nicht stimmt: logisch wäre in Ihrere Argumentationskette doch die Angst vor dem Ruf nach Abschaffung des Rosenmontagszugs überhaupt, denn auch er geht ja auf christliche Traditionen zurück &#8211; wenn auch als Verballhornung der christlichen und militärischen Umzüge.</p>
<p>&#8220;Gemeinsame Stunden der Ruhe und Besinnung&#8221; schaffen sich die Menschen, die das gemeinsam auch wollen, aller Orten und zu den jeweils gewünschten Zeiten. Und das ist auch gut so! Manche Menschen finden in der Kirche, in der Moschee, im Tempel den dafür richtigen und für sie stimmigen Ort &#8211; manche Menschen aber auch woanders: zuhause, in der Natur, im Museum, im Konzert oder Theater.</p>
<p>A propos Theaterveranstaltungen an Karfreitag: wenn die Schauspielerinnen und Schauspieler auch an diesem Feiertag spielen wollen und wenn Besucherinnen und Besucher das angebotene Stück just an diesem Abend sehen wollen &#8211; was spricht da noch für ein Verbot?? Das schadet doch niemandem und stört keinen Menschen, der an diesem Abend sich besinnen und seinem Glauben frönen will! Das geht doch alles prima nebeneinander her! Die Grenze ist doch da, wo jemand gezwungen werden soll a) zu einem bestimmten Gott oder bestimmten Göttern beten zu sollen (wie im &#8220;Gottesstaat&#8221; Iran bspws.) oder b) gegen seinen Willen ein Theaterstück spielen oder es sich ansehen zu müssen.</p>
<p>Ich habe großes Vertrauen in die Menschen, dass sie sich den für sie stimmigen Weg schon suchen und ihn (immer wieder) auch finden. In diesem Sinne: weg von kirchlicher Bevormundung &#8211; hin zu freier Lebensentscheidung.</p>
<p>Gerhardt Haag, Köln-Nippes</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

